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Schöner Wohnen oder: neues Jahr, neue Küche
18.01.2017
kochen
kuchentechnik
homekitchen
bulthaup

Die Ausgangslage: Wie viele oder die meisten Schweizer bin ich Mieter. Dazu muss man wissen, dass die Schweiz eine der tiefsten Wohneigentumsquoten in Europa hat, das eigene Heim ist hier zu Lande oft ein teurer Spass. Nun ist unsere Wohnung durchaus grosszügig und solide ausgestattet, aber nicht luxuriös oder so. Und: eine Besonderheit in der Schweiz ist, dass die Küche (Möbel und Geräte) nicht selbst eingebracht werden, sondern zu Lasten des Vermieters gehen. Man mietet also grundsätzlich Wohnungen mit fest installierten Küchen.


Nun hat sich meine Küche im Laufe der Jahre und mit dem Wachsen der eigenen Ansprüche und Möglichkeiten immer etwas ausgedehnt. Neue Geräte, mehr Geschirr, mehr Pfannen, Töpfe, Bleche oder Zutaten fanden den Weg zu mir und wollten irgendwo untergebracht werden. Am Ende stand da ein durchaus praktischer Edelstahl-Arbeitstisch von Ikea und verschiedene Rako-Boxen, ein Edelstahl-Servierwagen mit Wasserbad und Pacojet darauf, ein zusätzliches Rack für einen weiteren V-Zug-Multifunktionsofen etc. Kurz, es sah ein wenig aus wie in einem improvisierten Labor, das offen im Wohnbereich stand und daselbst nicht gerade elegant wirkte. Auf den Vorher-Bildern sieht man das teilweise, aber ich gebe zu, dass sie fürs Foto optimiert wurden...


Als Mieter ist man in manchen Dingen eingeschränkt, die Gestaltung von Küche oder Bädern gehört wie gesagt dazu. Der Spielraum beschränkt sich auf die offenen, freien Flächen und natürlich kann man keine Installationen vornehmen, die nicht rückgängig gemacht werden können.


Die Lösung: Irgendwann traf ich zufälligerweise kompetente Leute des renommierten Küchenbauer Bulthaup, die mich auf die Idee brachten, wie man das Problem ästhetisch und praktisch lösen könnte: Mit einer grossen Kücheninsel/Arbeitsfläche, die zwischen Kochzeile und Küchenschränken platziert werden könnte. So eine Insel ist zwar gross und steht wie ein Monolith im Raum, aber man kann sie auf- und abbauen, wie jedes andere Möbel auch.


Ich begann mich mit der Idee anzufreunden und machte dann als erstes einen Termin mit dem Küchenplaner. Kompetente Beratung, merkte ich schnell, ist das Fundament einer guten, funktionalen Küche. «Mein» Planer verstand schnell, worum es ging: Möglichst viel Platz zu schaffen, um eben all die Geräte, Wasserbad, Zutaten, Vakuummaschine und so weiter erreichbar, aber unsichtbar zu verstauen, um dem Wohnraum seine Ästhetik zurückzugeben. Statt jedes Gerät ständig zugänglich und einsatzbereit zu halten, sollte es bei Bedarf schnell zur Verfügung stehen.


Und es gab ein paar Dinge zu definieren: Anzahl und Art der Schubladen, sollten diese mit oder ohne Griffe ausgestatten werden?, Farbe, Innenleben (zum Beispiel Messeraufbewahrung) und ganz wichtig: das Material für die Arbeitsplatte. Stein, Kunststoff oder Edelstahl? – das ist eine wirklich zentrale Frage mit höchsten ästhetischen und praktischen Implikationen. Ich entschied mich schliesslich für Edelstahl, die beste Wahl für eine Küche, in der tatsächlich gearbeitet wird. Aber so eine Edelstahlfläche ist auch eine Diva, davon wird noch die Rede sein...


Ich bestellte also einen Monoblock aus der Linie Bulthaupt b3, in einem sehr schönen Silbergrau mit Stangengriffen (grifflose Schubladen, die mit leichtem Gegendruck öffnen, gehen oft dann auf, wenn man gar nicht will), Messer- und Besteckeinsatz aus Eichenholz undschliesslich mit einer grossflächigen Edelstahl-Arbeitsplatte, Reling an den Seiten, und einer Menge Stauraum. Und dann musste ich etwas Geduld haben, weil so eine Bulthaup-Küche wird natürlich «on demand» für jeden Kunden massgeschneidert.


Als nächstes berichte ich über das Eintreffen der Monteure und den Tag, an dem mein Küchenleben  eine buchstäblich ganz neue Dimension bekam.

(Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bulthaup Schweiz.)

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