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Neues Jahr, neue Küche (Teil 3)
23.02.2017
kuchentechnik
bulthaup
kochen
schoner-wohnen
kuchenbau

Was bisher geschah: In meine Mietwohnung habe ich vor kurzem eine neue Küche einbauen lassen. Genauer gesagt: einen multifunktionalen Monoblock aus der Linie Bluthaup b3, der gewissermassen zum Mittelpunkt unseres Wohnraumes wurde und die frühere, laborähnliche Situation in Harmonie, Eleganz und gutes Design aufgelöst hat. Der Monoblock wurde wie ein zusätzliches Möbelstück zur bestehenden Einbauküche gestellt. In den ersten beiden Posts zu diesem Thema (Links unten) habe ich beschrieben, wie es dazu kam, warum die Planung entscheidend war, und wie der Monoblock aufgebaut wurde.


Heute: Dass ich mich über die neue Küche wie ein kleines Kind über ein neues Spielzeug gefreut hätte, wäre untertrieben. Denn die Küche ist ja – anders als ein Spielzeugs – ein Raum, den man täglich nutzt, und für jemanden der gerne und manchmal anspruchsvoll kocht, ist seine Funktionalität – und seine Schönheit – von grösster Bedeutung. Die Freude kommt deshalb jeden Tag von neuem auf, selbst wenn ich zum Frühstück bloss ein Stück Brot schneide oder einen Espresso zubereite.


Allein das Einrichten und Bestücken des Monoblocks mit seinen insgesamt 14 Schubladen hat mehrere Tage in Anspruch genommen. Und ehrlich gesagt gibt es sogar eine Schublade, die ich noch nicht endgültig einer Bestimmung zugeführt habe, weil ich den wertvollen Raum bestmöglich nutzen möchte, und ich mich noch nicht entscheiden konnte, wofür. Ziel des neuen Monoblocks war es ja unter anderem, unserem Wohnraum seine Würde zurückzugeben, die ihm mein zeitweiliges Küchenlabor genommen hatte, und gleichzeitig Raum und Arbeitsfläche zum Kochen zu schaffen. 


Und so wurde das neue Möbel bislang aufgeteilt: Es gibt eine Schublade mit eingebauter Steckdose für das Kammervakuumgerät, das nicht mehr wie zuvor auf der Arbeitsfläche steht, sondern bei Bedarf hervorgeholt wird. Ebenso wie der Polycarbonatbehälter mit dem Thermostaten für Langzeit-Sous-Vide-Garvorgänge. Es gibt zwei Schubladen für Messer und andere Instrumente, drei für Töpfe, Pfannen und Geschirr. Thermomix und Vitamix sind zusammen untergebracht und so weiter. Zusätzlich wurde der zuvor in einem freistehenden Rack untergebrachte Multifunktionsofen MSLQ von V-Zug (Backofen, Steamer, Mikrowelle) mit einer zusätzlichen Wärmeschublade fest eingebaut. Einzig der Paco Jet hat ein für Privathaushalte eher ungünstiges Format. Zunächst habe ich ihn in einem Schrank verstaut, aber das Hin und her mit dem schweren Gerät schien mir dann noch zu unpraktisch zu sein, so dass er am Ende einen Platz am Ende der Arbeitsläche erhalten hat. Feste Plätze haben ausserdem der Toaster und meine beiden wichtigsten Küchengeräte: die Rocket R58 Espressomaschine und die dazugehörige Mazzer-Mühle.


So weit läuft bisher alles ausgezeichnet, jedes Ding hat seinen Platz, was die Arbeitsökonomie merklich verbessert hat. Die wichtigste Lektion, die ich als Amateur bei Aufenthalten in Profiküchen gelernt habe, ist: Kochen ist zu 50 Prozent Organisation. Je besser man strukturiert und sortiert ist, desto einfacher geht das eigentliche Kochen von der Hand. Mir jedenfalls geht es so, die Freude am Kochen ist mit der neuen Installation tatsächlich nochmals gewachsen, deshalb sollen im Lauf des Jahres auch wieder vermehrt Berichte aus der eigenen Küche die Erlebnisse in Restaurants auf dem Blog ergänzen.


Zum Schluss noch ein Wort zur Arbeitsfläche: Ich habe mich wie schon erwähnt für eine Edelstahl-Platte entschieden, was die beste und hygienischste Unterlage für Küchenarbeiten ist. Bei Bedarf lege ich Schneidebretter oder auch eine kleine Marmorplatte für Bäckereitätigeiten auf den Stahl. Und dieser Stahl ist nicht nur praktisch, er ist auch eine ausgesprochene kühle Schönheit. Allerdings, wie jede Schönheit, ist er anspruchsvoll, was seine Pflege betrifft. Ich habe mir deshalb einen grossen Vorrat an Mikrofasertücher zugelegt und ertappe mich ständig dabei, wie ich mich mit einem feuchten und einem trockenen Tuch am Edelstahl zu schaffen mache, um ihn zu polieren und um die mattglänzende Spiegelungen hervorzurufen, die gewissermassen Teil seiner Ausstrahlung sind. 


Die Küchenmonteure hatten mich gewarnt, es werde Kratzer und Spuren auf der Fläche geben, denn erst die Patina mache die wahre Schönheit einer so grossen Edelstahlfläche aus. Sie haben natürlich recht, trotzdem waren die ersten Kratzer schmerzhaft, es gab darüber Diskussionen mit meiner Frau, die in manchen Dingen etwas forscher ans Werk geht als ich. Aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden, dass die Arbeit Spuren hinterlässt und schätze sie als Zeichen dafür, dass diese Küche nicht nur hübsch aussieht sondern intensiv genutzt wird. 


Meine Neue Küche: Teil 1, Teil 2


(Hinweis: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Bulthaup Schweiz.)

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